„Wenn Ehe­bruch ans Licht kommt …“ von Cornelia MoserBeitrag in der Zeitschrift ethos

Artikel von Cornelia Moser im ethos Magazin // Grafik: Screenshot PDF yumpu.com

Titel des Artikels: Wenn Ehebruch ans Licht kommt …

Autorin des Artikels: Cornelia Moser

Erschienen in: ethos, Ausgabe 10/2005, S. 10-14

Herausgeber/ Verlag: Schwengeler Verlag (Schweiz)

Format: Magazin nur als Druckausgabe verfügbar — online lesen/ blättern via yumpu.com

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Kommentar von unbeschwert laufen:

Dieser Artikel ist zwar schon etwas älter, aber doch sehr eindrücklich und genaugenommen hochgradrig traurig, ja tragisch. — Warum?

Der im Artikel genannte Mann, „Marco“ …

  • … ist stark abhängig von Pornografie,
  • … ist sexsüchtig – Besuch bei Prostituierten eingeschlossen,
  • … will nicht wirklich bekennen oder etwas ändern,
  • … bekennt nur, wenn es nicht mehr anders geht, und gerade so viel, wie ihm nachgewiesen wird
  • … nimmt die Zerstörung seiner Ehe in Kauf, was u.a. an den zahlreichen „Rückfällen“ deutlich wird

Der Bericht seiner Ehefrau – es geht nicht hervor, ob die Autorin des Artikels auch wirklich die berichtende Ehefrau ist – endet „zweigleisig“: Die Ehe wird geschieden, da sie auf der Trennung besteht, wegen des dauerhaften Ehebruchs durch ihn.

Ihre Beziehung zu Gott leidet relativ stark, aber offenbar hat sie einen Weg zur Heilung gefunden, bzw. begonnen. Im Gegensatz zu ihrem (Ex-) Mann: Der Artikel berichtet nicht, wie es bei ihm nach der Trennung weiterging; vermutlich blieb er in der Sucht gefangen (und ist es noch immer?).

Bemerkenswert finde ich folgende Aussagen der Ehefrau, die am Ende des Artikels berichtet:

„Marco besucht jetzt eine andere Gemeinde. Trotz der unermesslichen Verletzungen können wir gut miteinander umgehen. Weil Gott mir vergeben hat, kann ich auch Marco vergeben. Der Herr hat die Bitterkeit aus meinem Herzen genommen. Dies erleichtert die Situation für unsere Kinder wesentlich, die ihren Vater regelmässig besuchen. Die Trennung von ihm ist letztlich ein Akt der Liebe. Marco muss für sein Verhalten Verantwortung übernehmen und erhält dadurch die Chance, sich wirklich von Gott verändern zu lassen.“

(Aus dem Artikel, zweitletzter Absatz, S. 14)

Das zeigt, dass die Frau offenbar sehr viel verstanden hat und durch Gottes Vergebung zu Vergebung ihrem Ex-Mann gegenüber fähig wurde. Ob ihr Mann in seiner neuen Gemeinde begonnen hat, Verantwortung zu übernehmen und Buße zu tun, bleibt leider völlig offen.

Fazit: Dieser Artikel zeigt das zerstörerische, schlimme Ausmaß von Sexsucht und Pornografie in einer (christlichen) Ehe. Hier wird auf tragische Weise deutlich, wie wichtig es ist, Hilfe zu suchen und anzunehmen – so früh wie möglich. Wenn ein Porno- und/ oder Sexsüchtiger nicht mit der Sünde bricht und Buße tut, ist für ihn keine Freiheit, Heilung und Wiederherstellung möglich. Das hier die Frau offenbar einen gangbaren Weg für sich gefunden hat, verbreitet doch irgendwie Hoffnung. Dennoch ist eine Trennung – Scheidung – das schlimmstmögliche Ende einer durch Porno- und Sexsucht zerstörten Ehe, nicht nur wegen der Kinder.

Auch wenn dieser Artikel kein wirklicher Befreiungs- oder Hoffnungsbericht ist, verweisen wir hier auf diesen Artikel, um die Tragweite des Problems zu verdeutlichen! Die Frau verweist zurecht auf das sündige Verhalten ihres Mannes, den fortgesetzten Betrug sowie seine Weigerung, Verantwortung zu übernehmen.

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